• Äpfel und Tee schützen Trinker und Raucher vor Krebs – vielleicht

    Flavonoide mindern Risiken für Krebs- und Herztod – etwa durch Tabak und Alkohol.

    PERTH/KOPENHAGEN. Wegen ihres hohen Gehalts an Flavonoiden mindern Äpfel und Tee offenbar das erhöhte Risiko für Krebs und Herzerkrankungen durch Rauchen oder erhöhten Alkoholkonsum, berichten Forscher im Fachblatt „Nature Communications“ (2019; 10: online 13. August). Die sekundären Pflanzenstoffe unterstützen nach bisherigen Studien zudem die Immunabwehr und könnten somit vor Infektionen schützen.

  • Jodmangel in Europa bleibt wichtiges Thema

    Jodmangel ist laut der WHO eine der häufigsten Ursachen für neurologische Schäden bei Kindern und Neugeborenen, erinnert der Arbeitskreis Jodmangel in einer Mitteilung. Besonders in Europa sei eine Unterversorgung mit Jod in der Schwangerschaft und Stillzeit weit verbreitet, so der Arbeitskreis in Bezug auf eine Studie des EUthyroid Consortiums (Eur Thyroid J 2018; 7:193-200). Forscher gingen davon aus, dass bis zu 50 Prozent aller Neugeborenen aufgrund von Jodmangel nicht ihr volles kognitives Potenzial erreichen. \"Trotzdem ist das Interesse der Öffentlichkeit und der Politik gering. Monitorings und Vorsorgeprogramme fehlen oder werden an vielen Stellen nicht wahrgenommen\", moniert der Arbeitskreis.

  • Regierung sieht keine wissenschaftliche Begründbarkeit der Zuckersteuer

    Zuckerhaltige Softdrinks sind laut WHO eine Ursache für Adipositas und Diabetes. Die Getränke gehörten extra besteuert. Doch Deutschland ziert sich. Die Begründung mutet für Manchen kurios an.

    Von Thomas Hommel

  • Das planen Städte gegen die E-Roller-Flut

    Es ist eine neue Form der Mobilität, vor allem bei jungen Leuten und Touristen sind sie beliebt. Doch in vielen Städten sorgen die E-Tretroller gerade für ziemliches Kopfzerbrechen.

    BERLIN. Kreuz und quer geparkte E-Tretroller, verbotenes Slalomfahren an Fußgängern entlang auf Gehwegen, betrunkene Fahrer, Unfälle: Angesichts dieser Probleme wollen Städte die Regeln für Roller verschärfen – zum Beispiel mit Tabuzonen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

  • Verstärken winzige Würmer den Klimawandel?

    Nematoden sind die weltweit häufigsten Tiere. Besonders in den Böden von Wäldern des Nordens haben sie wichtige Funktionen, so eine Studie.

    GÖRLITZ. Fadenwürmer (Nematoden) sind weltweit die häufigsten Tiere. Die mikroskopisch kleinen, farblosen Würmchen haben sich an nahezu jedes terrestrische und aquatische Ökosystem angepasst. „Nematoden übernehmen wichtige Funktionen für den Nährstoffkreislauf im Boden und damit für das Pflanzenwachstum und die Bodenfruchtbarkeit. Dennoch lagen bisher der zahlenmäßigen Verbreitung dieser Bodenlebewesen auf unserer Erde nur grobe Schätzungen zugrunde“, erklärt Dr. Karin Hohberg vom Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz.